Die Kunst des Metalldrückens ist ein altes Handwerk, das heute nur noch von wenigen Fachleuten beherrscht wird.

Es bezeichnet eine Gruppe von umformenden Fertigungsverfahren zur Herstellung rotationssymmetrischer Hohlkörper mit nahezu beliebiger Form. Die Umformung der Metalle erfolgt auf einer Art Drehbank, der Drückbank. Die dafür notwendigen Werkzeuge werden aus Hartholz oder Metall im eigenen Werkzeugbau der Firma Johann Eichler AG fachgerecht und kostengünstig hergestellt.

Anders als beim Metalldrehen gibt es hier keine Materialverluste. Die Genauigkeit ist erstaunlich und es können auch kleine Stückzahlen produziert werden. Drückteilen begegnet man immer wieder, zum Beispiel im Haushalt (Kochtöpfe), in der Kunst, bei Ziergegenständen, im Musikinstrumentenbau und in der Industrie.

Was Grossvater Johann Eichler vor 90 Jahren noch ausnahmslos mit mit dem Handstahl gedrückt hat, wird heute unterstützt durch modernste CNC-Maschinen. Trotzdem gibt es immer wieder Teile, die nur mit viel fachgerechtem Geschick und Muskelkraft hergestellt werden können.